Dass zum 1.1.2015 der flächendeckende Mindestlohn kommt ist bekannt. Weniger bekannt dürfte sein, dass im Mindestlohngesetz (MiLoG) auch die Pflicht zur Erfassung der Arbeitszeiten von Mitarbeitern in einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis vorgeschrieben ist (§17).

Das Mindestlohngesetz gilt dabei für alle Branchen und betrifft alle Arbeitgeber, die Mitarbeiter in einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis beschäftigen. Die Zeiterfassung hat für diese lückenlos und zeitnah zu erfolgen:

  • erfasst werden müssen Beginn und Ende sowie Dauer der Arbeitszeit
  • die Erfassung muss zeitnah zur Arbeit, spätestens 7 Tage nach Erbringung der Arbeitsleistung erfolgen
  • die Dokumentation der Arbeitszeiten ist mindestens 2 Jahre aufzubewahren

Die Form der Zeiterfassung wurde vom Gesetzgeber nicht vorgegeben, daher kann diese auch auf Papierformulare oder Excel-Sheets erfolgen. Oder mit ZEP - Zeiterfassung für Projekte!

Der Zoll, der für die Kontrolle der Einhaltung der Regelungen des MiLoG zuständig ist, hat schon jetzt strenge Kontrollen angekündigt. Bei Nichteinhaltung drohen empfindliche Geldbußen.

Weitere Informationen finden Sie auf www.zep.de/mindestlohn

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