Arbeitszeiterfassung

Einfach mal Pause machen – Arbeitsrecht & Expertenrat

Pausen im Job sind wichtig für Gesundheit und Produktivität, Experten raten zu regelmäßigen kurzen Auszeiten, der Gesetzgeber schreibt Ruhe- und Pausenzeiten vor, und das Tool ZEP erleichtert die Zeiterfassung und unterstützt flexible Pausengewohnheiten.

ZEP Blog

Pause machen im Job ist enorm wichtig. Nicht nur für einen gesunden Körper, sondern auch für ein gesundes Miteinander. Und doch: Einfach mal Pause machen ist für viele Menschen harte Arbeit. Ein hoher Stresspegel, zu viele Termine und enormer Erwartungsdruck lassen viele Arbeitnehmer ihre Arbeitstage komplett durcharbeiten – Riesenfehler! Der Mensch ist keine Maschine. Warum sich Pausen lohnen, was der Gesetzgeber vorgibt, Tipps von Experten und welches Tool so flexibel wie Ihre Pausengewohnheiten ist, haben wir Ihnen hier zusammengefasst.

Pause machen lohnt sich – Raten auch Experten

„Im Gegensatz zum Hirn, meldet sich der Magen, wenn er leer ist.“ Das wusste schon Albert Einstein. Viele Arbeitnehmer rufen sich diese Weisheit leider viel zu selten ins Gedächtnis. Und warum? Aus falschem Engagement! Denn Leistungswillen und Arbeitseinsatz erkennen Arbeitgeber nicht daran, wie lange ihre Belegschaft ohne Pause durcharbeitet, sondern vielmehr dadurch, wie sich die Produktivität mit regelmäßigen Pausen steigern lässt. Am Ende haben Malocher nichts gewonnen – außer mehr Stress, mehr Unzufriedenheit und im schlimmsten Falle sogar gesundheitliche Probleme (Stichwort: Burnout).

Experten raten daher eindringlich, mehrere kleine Pausen von fünf bis zehn Minuten einzulegen, um ein produktives und kreatives Arbeiten zu gewährleisten. Im idealen Fall sollte man alle 90 Minuten eine kleine Pause einlegen. Unterhalten Sie sich mit Ihren Kollegen, gehen ein paar Minuten an die frische Luft oder machen ein paar Stretching-Übungen. Erlaubt ist, was guttut und nichts mit Ihrer eigentlichen Arbeit zu tun hat. Mit solchen Auszeit-Intervallen können Sie Ihren Stresspegel ordentlich senken. Sie arbeiten im Büro? Schalten Sie während der Pause alle Störquellen aus: Telefon, E-Mails oder auch ein Schild „Bitte nicht stören!“ an der Bürotür verschaffen Ihnen die wohlverdiente Atempause. Das mag in stressigen Situationen nicht immer einfach sein, dafür aber umso effektiver, wenn Sie mit einem freien Kopf nach der Pause wieder voll einsteigen können.

6 Anzeichen, dass Sie eine Pause brauchen

Der Körper sendet Ihnen untrügliche Signale, wann es Zeit für eine Pause ist. Schenken Sie Ihrem „Motor“ deshalb ein wenig mehr Achtsamkeit. Denn: In diesen Fällen ist es Zeit für eine Pause – auch für Sie:

Arbeitsrecht: Das schreibt der Gesetzgeber vor

Nicht nur Ihr Körper signalisiert Ihnen, wann es höchste Zeit für eine Pause ist, auch der Gesetzgeber hat strikte Regeln, wann eine Pause gemacht werden MUSS. Geregelt ist dies im Arbeitszeitgesetz § 4. Wer zwischen sechs und neun Stunden täglich arbeitet, muss eine feststehende Ruhezeit von mindestens (!) 30 Minuten einlegen. Arbeiten Sie mehr als neun Stunden pro Tag, müssen Sie Ihre Arbeit für mindestens 45 Minuten unterbrechen. Und: Spätestens nach sechs Stunden verlangt der Gesetzgeber eine Ruhepause – dies gilt auch für den engagiertesten Workaholic.

Ihre Pausen können Arbeitnehmer jedoch in mehrere Abschnitte unterteilen – die Pause muss nicht am Stück genommen werden. Eine kleine Beispielrechnung: Sie beginnen morgens um 8 Uhr mit Ihrer Arbeit. Dann müssen Sie lt. ArbZG spätestens um 14 Uhr eine Pause von 30 Minuten einlegen. Diese halbe Stunde können Sie jedoch in zwei 15-Minuten-Abschnitte aufteilen – etwa eine Pause von 12:30 bis 12:45 Uhr und die nächste von 13:45 bis 14 Uhr. Aber Achtung: Ein Pausenblock muss mindestens 15 Minuten lang sein!

Pausengestaltung – Von Atemübungen bis Selbstgespräche führen

Sie haben das Gefühl, dass Sie genau jetzt eine Pause brauchen? Mit ein paar Sofortmaßnahmen verschaffen Sie Körper und Geist die notwendige Regeneration. Schon einfache Atemübungen können in einer kurzen Pause zu großer Erholung führen. In aufrechtem Stand atmen Sie durch die Nase tief in den Bauch ein. Zählen Sie beim Einatmen bis vier, dann kurz die Luft anhalten und bis sechs zählen. Anschließend die Luft langsam aus dem Mund ausatmen und dabei in Gedanken bis acht zählen. Mit ein paar Wiederholungen sind Frust oder Wut im Nu wie weggeblasen.

Und wenn das nicht hilft? Dann lachen Sie! Wissenschaftler haben nämlich herausgefunden, dass Lachen Stress abbaut, die Abwehrkräfte stärkt und die Stimmung hebt. Auf den eingängigen Video-Portalen finden Sie sicher den ein oder anderen lustigen Clip. Oder: Spannen Sie Ihre Kollegen mit ein und erzählen sich – ganz oldschool – einfach mal wieder ein paar Witze. Bei der Gelegenheit können Sie sich auch mal wieder richtig ausschütteln, die Arme in die Luft strecken und Ihren Körper richtig dehnen. Denn: Wer rastet, der rostet. Auch im Büro, wo viele Menschen verkrampfen, wenn sie längere Zeit konzentriert vor einem Computer sitzen.

Sie haben keine Kollegen im Büro oder arbeiten allein im Homeoffice ohne Gesprächspartner? Macht nichts! Den kompetentesten Gesprächspartner haben Sie immer dabei: Sie selbst. Führen Sie Selbstgespräche! Im Ernst. Laut Studien können Selbstgespräche die Leistungsfähigkeit steigern und zu einer schnelleren Problemlösung führen. Sie bauen Stress ab und sorgen für Klarheit im Geiste.

Wo kein Kläger, da kein Richter? Mitnichten!

Die beste Pausenregelung ist nur halb so gut, wenn sie nicht eingehalten und dokumentiert wird. Denn: Mit dem BAG-Urteilsspruch zur Zeiterfassungspflicht muss die gesamte Arbeitszeit (inkl. aller Pausen) exakt festgehalten werden. Sie setzen dabei noch auf Excel-Listen oder handschriftliche Stundenzettel? Schaffen Sie diese weitere Stressquelle aus dem Weg und setzen Sie auf eine zeitgemäße, webbasierte Lösung zur Projektzeiterfassung. Mit ZEP erfassen Sie Ihre Zeiten ganz bequem per Browser oder App – die gesetzlichen Ruhe- und Pausenzeiten werden automatisch erfasst. Das bedeutet für Sie: weniger Stress und mehr Zeit. Über die Komplexität gesetzlicher Vorgaben müssen Sie sich als ZEP-User daher keine Sorgen machen. Die Funktionen in unserem Tool sind so flexibel wie Ihre Pausengewohnheiten. Sie konfigurieren Ihre Tage in ZEP so, wie Sie es benötigen und halten dabei alle gesetzlichen Regelungen und Vorschriften ein – ganz intuitiv. Testen Sie unsere Lösung zur Arbeits- und Projektzeiterfassung jetzt unverbindlich für mindestens 30 Tage. Genau hier!

Tanja Hartmann ZEP

Tanja Hartmann

Content Marketing Managerin bei ZEP

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