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Projektcontrolling

Controlling: Projekte profitabel steuern

Projekte werden abgeliefert, aber die Marge stimmt trotzdem nicht: Das ist das häufigste Symptom fehlenden Controllings im Projektgeschäft. Wie strukturiertes Projektcontrolling Soll-Ist-Abweichungen früh sichtbar macht und Abrechnungszyklen verkürzt.

Tanja Hartmann
Content Marketing Managerin
Hand mit grünem Controller: Controlling im Projektgeschäft bedeutet aktiv steuern, nicht reagieren.
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Der Umsatz steigt, die Marge bleibt gleich oder schrumpft. Dieses Muster ist bei vielen Projektdienstleistern präsent. Der Grund? Fehlendes Controlling auf Projektebene: zu spät erkannte Budgetabweichungen, ungenaue Aufwandsschätzungen und Abrechnungslücken, die erst beim Monatsabschluss sichtbar werden.

Controlling ist das Frühwarnsystem Ihres Projektgeschäfts. Wer es systematisch betreibt, erkennt Margenrisiken, bevor sie eskalieren, und trifft Ressourcenentscheidungen auf Basis belastbarer Daten. In IT-Beratungen, Ingenieurbüros und Management-Consultancies ist das strukturierte Projektcontrolling eine der wichtigsten Stellschrauben für wirtschaftliche Stabilität.

Auf einen Blick: Was Controlling auf Projektebene konkret bedeutet

  • Soll-Ist-Vergleich zwischen geplanten und tatsächlichen Aufwänden in Echtzeit
  • Frühzeitiges Erkennen von Budget- und Terminabweichungen, bevor sie eskalieren
  • Steuerung von Auslastung und Ressourceneinsatz über Projektgrenzen hinweg
  • Belastbare Grundlage für Abrechnung, Forecast und Managementreporting
  • Vergleichbare Kennzahlen über Projekte, Kunden und Teams hinweg

Wo Controlling im Projektalltag scheitert

Viele Projektleiter steuern ihre Projekte mit einem Mix aus Zeiterfassungstabellen, manuell gepflegten Übersichten und E-Mail-Updates. Das funktioniert, solange Projekte klein, überschaubar und linear verlaufen. Sobald Projektzahl und Teamgröße wachsen, entstehen strukturelle Probleme.

Zeitdaten landen in einem Tool, Aufgaben in einem anderen, Budgets in Tabellen. Niemand hat eine konsistente Sicht auf den aktuellen Projektstatus. Controlling-Aufgaben, die täglich stattfinden sollten, werden zum wöchentlichen Aufräummarathon. Der Projektleiter verbringt mehr Zeit damit, Zahlen zusammenzustellen, als aktiv zu steuern.

Laut einer Untersuchung der Gesellschaft für Projektmanagement (GPM) scheitern über 50 Prozent der Projekte in Deutschland an mangelnder Transparenz über Aufwände und Fortschritt. Das ist keine Frage fehlender Kompetenz. Es ist eine Frage fehlender Datenstruktur.

Controlling-Aufgaben, die im Tagesgeschäft untergehen

Projektcontrolling umfasst weit mehr als die Frage, ob ein Budget noch reicht. In der Praxis geht es um vier Kernaufgaben:

  1. Planung: Aufwände, Ressourcen und Budgets werden zu Projektbeginn klar definiert.
  2. Steuerung: Abweichungen werden laufend erkannt, bewertet und adressiert.
  3. Kontrolle: Ist-Daten werden systematisch mit dem Plan verglichen.
  4. Berichterstattung: Ergebnisse werden transparent an Stakeholder kommuniziert.

Diese vier Aufgaben des Controllings sind eng miteinander verknüpft. Fehlt eine davon, verlieren die anderen ihre Wirkung.

Was Controlling im Projektkontext wirklich bedeutet

Controlling beschreibt im betriebswirtschaftlichen Sinne ein integriertes System aus Planung, Steuerung und Kontrolle. Ziel ist es, unternehmerische Entscheidungen auf eine faktenbasierte Grundlage zu stellen.

Im Projektgeschäft geht es konkret um folgende Frage: Liefern die laufenden Projekte die kalkulierte Marge und sind eventuelle Abweichungen sichtbar genug für eine Gegenreaktion?

Was man unter Controlling im Projektkontext versteht

Die klassische betriebswirtschaftliche Definition greift für Projektdienstleister zu kurz. Projektcontrolling verbindet operative Steuerungsgrößen wie Auslastung, Budgetverbrauch und Stundennachweis mit kaufmännischen Kennzahlen wie Projektmarge, Deckungsbeitrag und Abrechnungsquote.

Die zentralen Ziele des Controllings im Projektgeschäft:

  • Wirtschaftlichkeit: Projekte werden profitabel abgeschlossen, nicht nur fristgerecht abgeliefert.
  • Transparenz: Projektleiter, Teamleiter und Management sprechen auf Basis derselben Zahlen.
  • Frühwarnung: Abweichungen werden erkannt, bevor sie zu messbaren Verlusten werden.
  • Lernfähigkeit: Abgeschlossene Projekte liefern belastbare Aufwandsdaten für Folgeprojekte.

Soll-Ist-Vergleich: Die Grundlage jedes Projektcontrollings

Der Soll-Ist-Vergleich ist das methodische Herzstück des Projektcontrollings. Er stellt geplante Werte (Budget, Stunden, Zeitrahmen) den tatsächlich erfassten Werten gegenüber. Erst wenn diese beiden Größen auf einer gemeinsamen Datenbasis liegen, wird aktive Steuerung möglich.

In vielen Unternehmen sind Planung und Erfassung voneinander getrennt. Planung findet in einem Tool statt, Zeiterfassung in einem anderen, Budgetkontrolle in Tabellen. Die Folge: Der Soll-Ist-Vergleich findet entweder gar nicht statt oder erst, wenn Korrekturen keine reale Wirkung mehr haben.

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Controlling ohne System: Wo der Alltag eskaliert

Ein Projekt mit 80 geplanten Stunden. Nach vier Wochen hat das Team 75 Stunden erfasst, aber erst 60 Prozent der Leistung ist erbracht. Das Projekt ist strukturell im roten Bereich, aber niemand hat es bemerkt, weil Zeiterfassung und Projektplanung in unterschiedlichen Tools liegen und kein automatischer Abgleich stattfindet.

Dieses Szenario tritt regelmäßig auf. Für Projektleiter, die fünf bis zehn Projekte parallel steuern, wird fehlende Controlling-Infrastruktur zur dauerhaften operativen Belastung. Die eigentliche Steuerungsarbeit bleibt liegen, weil zu viel Zeit für Datenpflege und manuelle Reports aufgewendet wird.

Typische Schwachstellen ohne strukturiertes Controlling

Projektleiter verbringen einen erheblichen Teil ihrer Arbeitszeit damit, Daten aus verschiedenen Quellen zusammenzuführen. Eine Untersuchung des McKinsey Global Institute beziffert den Anteil von Koordinations- und Reportingaufwand bei Wissensarbeitern auf bis zu 60 Prozent der Wochenarbeitszeit.

Konkrete Schwachstellen im Projektalltag ohne strukturiertes Controlling:

  • Zeitdaten werden zu spät oder unvollständig erfasst, weil der Prozess zu aufwendig ist.
  • Ressourcenengpässe werden erst sichtbar, wenn jemand bereits überlastet ist und Qualität leidet.
  • Projektbudgets werden aus der Erinnerung heraus eingeschätzt, nicht auf Basis aktueller Daten.
  • Abrechnungsgrundlagen sind lückenhaft oder inkonsistent, was Rechnungsstellungen verzögert.
  • Folgeprojekte werden auf Basis unsauberer Aufwandshistorien kalkuliert und damit mit strukturellem Risiko gestartet.

Warum Tabellenkalkulationen kein Controlling-System ersetzen

Tabellenbasierte Lösungen sind flexibel, aber kein System. Es gibt keine automatische Verbindung zwischen erfassten Zeiten und Budgets. Konsistenz hängt von manueller Disziplin einzelner Personen ab. Sobald mehrere Personen an denselben Dateien arbeiten, entstehen Versionskonflikte und Datenverluste.

Laut Destatis setzen mehr als zwei Drittel der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland noch auf Tabellenkalkulationen für betriebswirtschaftliche Auswertungen. Im Projektgeschäft führt das zu einem strukturellen Problem: Die Daten, die für Controlling-Entscheidungen benötigt werden, entstehen verteilt, sind zeitverzögert und in ihrer Qualität von manueller Sorgfalt abhängig.

Controlling im Festpreis- vs. T&M-Geschäft

Je nach Abrechnungsmodell stellen sich beim Controlling unterschiedliche Kernfragen. Bei Time-and-Material-Projekten geht es darum, sicherzustellen, dass alle geleisteten Stunden vollständig erfasst und korrekt an den Kunden weitergegeben werden. Jede nicht erfasste Stunde ist direkter Umsatzverlust.

Bei Festpreisprojekten dreht sich alles um die Frage, ob der tatsächliche Aufwand die kalkulierte Marge erodiert. Hier ist Frühwarnung besonders kritisch. Wer erst am Projektende merkt, dass 20 Prozent mehr Stunden geflossen sind als geplant, hat keine Handlungsmöglichkeiten mehr. Wer das nach den ersten drei Wochen weiß, kann Scope-Anpassungen ansprechen, interne Ressourcen umverteilen oder gezielt gegensteuern.

Beide Modelle erfordern dieselbe Grundlage: saubere Zeiterfassung auf Projekt- und Aufgabenebene, konsistente Stundensatzzuordnung und eine Echtzeit-Verbindung zwischen Erfassung und Projektbudget.

Was das kostet

Fehlende Controlling-Prozesse verursachen konkrete wirtschaftliche Schäden. Projekte, die ohne Frühwarnsystem laufen, werden häufiger mit negativer Marge abgeschlossen. Studien zur Projektwirtschaft in Deutschland zeigen, dass bei rund 40 Prozent der abgeschlossenen Projekte nachträgliche Nachkalkulationen ergeben, dass mehr Stunden geleistet als abgerechnet wurden. Bei einem Stundensatz von 120 Euro für einen Berater entspricht eine Untererfassung von zehn Stunden pro Projekt einem Umsatzverlust von 1.200 Euro pro Auftrag. Über ein Portfolio von 20 Projekten pro Jahr summiert sich das auf 24.000 Euro nicht-fakturierten Aufwand.

Projektcontrolling mit ZEP: Von der Erfassung zur Steuerung

Systematisches Controlling erfordert eine gemeinsame Datenbasis aus Planung, Zeiterfassung und kaufmännischer Bewertung. Genau hier setzt ZEP an: als Plattform, die Projektzeiten, Aufgaben, Ressourcen und Budgets in einer strukturierten Umgebung zusammenführt.

Wie ZEP den Controlling-Workflow strukturiert

In ZEP werden Projektzeiten, Aufgaben, Ressourcen und Budgets in einem Project Operating System verwaltet. Wenn ein Projektmitarbeiter eine Stunde auf ein Projekt bucht, ist diese Buchung sofort im Soll-Ist-Vergleich sichtbar. Kein Export, kein manuelles Zusammenführen, kein Warten auf den nächsten Wochenbericht.

Der Projektcontrolling-Workflow in ZEP ist so aufgebaut:

  1. Projektstammdaten mit Budgets, Stundensätzen und Laufzeiten werden einmalig angelegt und sind für alle Beteiligten transparent.
  2. Mitarbeitende erfassen Zeiten direkt auf Projekten und Aufgaben, mobil oder am Desktop.
  3. Projektleiter sehen in Echtzeit, wie viel Budget verbraucht ist, wie viel Kapazität noch verfügbar ist und wo Abweichungen entstehen.
  4. Abweichungen werden sichtbar und lassen sich direkt adressieren.
  5. Auswertungen stehen auf Knopfdruck für Kundenberichte, interne Reviews und die Abrechnung zur Verfügung.

Dieser Workflow reduziert den manuellen Aufwand erheblich. Projektleiter verbringen weniger Zeit mit Datenpflege und mehr Zeit mit der eigentlichen Steuerungsarbeit.

Ressourcenplanung als Controlling-Instrument

Ein häufig unterschätztes Controlling-Element ist die vorausschauende Ressourcenplanung. Wer weiß, welche Mitarbeitenden in den nächsten vier Wochen wie ausgelastet sind, kann Engpässe proaktiv adressieren. Mit ZEP lässt sich die Ressourcenplanung direkt auf Projektebene abbilden.

Das bedeutet: Überauslastungen werden sichtbar, bevor sie zu Qualitätsproblemen führen. Freie Kapazitäten können gezielt für neue Projekte eingeplant werden. Und wenn sich Projektscope ändert, lässt sich die Ressourcenverteilung sofort anpassen, ohne eine Tabelle manuell zu aktualisieren.

Billability als zentrales Controlling-Signal

Ein zentrales Kennzeichen profitabler Projektdienstleister ist eine hohe Billability: der Anteil fakturierbarer Stunden an der Gesamtarbeitszeit. ZEP erfasst diesen Wert automatisch auf Mitarbeiter-, Team- und Projektebene.

Wer erkennt, dass die Billability bei einzelnen Projektmitarbeitenden unter einen kritischen Schwellenwert fällt, kann gegensteuern, bevor das Quartalsergebnis belastet wird. Diese Art von Sichtbarkeit ist mit manuellen Prozessen strukturell nicht möglich, weil die Daten zu fragmentiert und zu spät vorliegen.

Controlling-Daten als Grundlage für Abrechnung

In ZEP Professional entsteht aus erfassten Zeiten und erbrachten Leistungen direkt die Abrechnungsgrundlage. Die Verbindung zwischen Projektcontrolling und Rechnungswesen läuft als strukturierter Workflow, vollständig innerhalb der Plattform. Das verkürzt Abrechnungszyklen und reduziert Fehlerquellen erheblich.

Für Dienstleister, die nach Zeit und Material abrechnen, bedeutet das: Jede erfasste Stunde ist direkt abrechnungsrelevant, ohne manuellen Übertrag. Für Festpreisprojekte lässt sich der Deckungsbeitrag laufend überwachen, sodass Nachverhandlungen rechtzeitig angestoßen werden können.

Wann ein Controlling-System den Unterschied macht

Projektdienstleister, die stark wachsen, stehen vor einer typischen Herausforderung: Mit steigender Projektzahl wächst der Koordinationsaufwand überproportional. Tabellenbasiertes Controlling funktioniert bis zu einem bestimmten Punkt. Danach kippt es.

Konkrete Signale, dass das bisherige Controlling-Modell an seine Grenzen stößt:

  • Monatsabschlüsse dauern deutlich länger als früher, weil Daten fehlen oder inkonsistent sind.
  • Projektmeetings beginnen damit, den aktuellen Status erst zu ermitteln, statt ihn vorliegen zu haben.
  • Abweichungen werden zuverlässig erst im Nachhinein bemerkt, wenn Gegenmaßnahmen zu aufwendig sind.
  • Rechnungen werden verzögert gestellt, weil Abrechnungsgrundlagen manuell zusammengestellt werden müssen.
  • Entscheidungen über neue Projekte werden auf Basis von Bauchgefühl getroffen, weil belastbare Auslastungsdaten fehlen.

Das sind keine Zeichen mangelnder Kompetenz im Team. Es sind Zeichen, dass das System mit der Unternehmensgröße nicht mehr skaliert.

Was ein funktionierendes Controlling-System leisten muss

Ein belastbares Controlling-System für Projektdienstleister erfüllt folgende Anforderungen:

  • Zeiterfassung und Planung liegen auf einer gemeinsamen Datenbasis.
  • Soll-Ist-Abweichungen werden automatisch berechnet und direkt im Dashboard angezeigt.
  • Ressourcenverfügbarkeit ist in Echtzeit sichtbar und mit der Projektplanung verknüpft.
  • Berichte können ohne manuelle Aufbereitung erstellt und an Kunden oder Management übergeben werden.
  • Die Datenbasis ist für Forecast, Abrechnung und strategische Entscheidungen direkt nutzbar.

Für Projektleiter bedeutet das: weniger Zeit mit Datenpflege, mehr Zeit mit aktiver Steuerung. Für die Geschäftsführung bedeutet es: Entscheidungen auf Basis aktueller Zahlen, nicht auf Basis von Rückblicks-Reports.

Fazit: Controlling funktioniert nur mit Struktur

Controlling ist keine Managementaufgabe, die einmal im Monat stattfindet. Es ist ein kontinuierlicher Prozess, der funktioniert, wenn Erfassung, Planung und Auswertung auf einer gemeinsamen Datengrundlage liegen und nicht in getrennten Systemen verteilt sind.

Wer heute noch auf verteilte Tools und manuelle Tabellenexporte setzt, verliert täglich Steuerungspotenzial. Projektcontrolling ist etablierter Unternehmensstandard. Die entscheidende Frage lautet: Wie schnell kommt das richtige System in die Praxis?

Drei konkrete Schritte, die Sie heute angehen können:

  1. Datenbasis prüfen: Liegen Zeiterfassung und Projektplanung in einem System oder in getrennten Tools? Wenn getrennt, ist das Ihr größtes operatives Controlling-Risiko.
  2. Soll-Ist-Vergleich etablieren: Definieren Sie für jedes laufende Projekt Budgets und Stundenpläne, und prüfen Sie wöchentlich den Verbrauch auf Projektebene.
  3. Billability messen: Stellen Sie sicher, dass Sie jederzeit wissen, wie viel Prozent der geleisteten Stunden tatsächlich abrechenbar sind, und handeln Sie, wenn dieser Wert unter Ihre Zielgröße fällt.

FAQ

Was versteht man unter Controlling im Projektgeschäft?

Controlling im Projektgeschäft bezeichnet die systematische Planung, Steuerung und Kontrolle von Projektaufwänden, Budgets und Ressourcen. Ziel ist es, Abweichungen zwischen Planung und Realität frühzeitig zu erkennen und gegenzusteuern, bevor Margen oder Termine kippen.

Was sind die vier Aufgaben des Controllings?

Die vier Kernaufgaben des Controllings sind Planung (Budgets und Aufwände definieren), Steuerung (laufende Projekte aktiv lenken), Kontrolle (Soll-Ist-Abweichungen messen) und Berichterstattung (Ergebnisse transparent kommunizieren). Im Projektgeschäft sind alle vier Aufgaben eng miteinander verknüpft und bedingen sich gegenseitig.

Welche Ziele verfolgt Projektcontrolling konkret?

Projektcontrolling zielt darauf ab, Wirtschaftlichkeit zu sichern, Transparenz über Aufwände herzustellen, Abweichungen als Frühwarnsignal zu nutzen und Erkenntnisse aus abgeschlossenen Projekten für künftige Kalkulationen nutzbar zu machen.

Warum sind Tabellenkalkulationen kein geeignetes Controlling-Tool für Projektdienstleister?

Tabellenkalkulationen ermöglichen keine automatische Verbindung zwischen Zeiterfassung, Ressourcenplanung und Budgetkontrolle. Sobald mehrere Projekte und Personen beteiligt sind, entstehen Versionskonflikte, Datenverluste und zeitverzögerte Auswertungen. Ein Soll-Ist-Vergleich in Echtzeit ist strukturell nicht möglich.

Ab wann lohnt sich eine dedizierte Controlling-Software für Projektteams?

Eine Controlling-Software rechnet sich, sobald Monatsabschlüsse spürbar länger dauern, Projektabweichungen regelmäßig zu spät erkannt werden oder Abrechnungsgrundlagen manuell zusammengestellt werden müssen. Das trifft in der Regel zu, wenn mehr als zehn Projekte parallel gesteuert werden.

Wie hängen Projektcontrolling und Abrechnung zusammen?

Sauberes Projektcontrolling ist die Voraussetzung für schnelle und fehlerfreie Abrechnung. Wer Zeiten, Leistungen und Budgets strukturiert erfasst, hat jederzeit eine belastbare Grundlage für die Rechnungsstellung. Fehlende oder inkonsistente Controlling-Daten verlängern Abrechnungszyklen und erhöhen die Fehlerquote erheblich.

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